ANTHROPOSOPHISCHER SEELENKALENDER

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Rudolf Steiner hat im Jahre 1912 einen Seelenkalender gedichtet. Es ist für jeden der 52 Wochen des Jahres ein Meditationsspruch entstanden, der uns helfen kann, mit dem Jahreslauf bewusster zu leben. Die an verschiedenen Orten aufgenommen Videos können helfen, zu den zunächst sehr schwer verständlichen Meditationssprüchen einen Zugang zu finden.

Videos von Dieter Hornemann: 1. Woche nach Ostern

Videos von Dieter Hornemann: 2. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 3. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 4. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 5. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 6. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 7. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 8. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 9. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 10. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 11. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 12. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 13. Woche nach Ostern

Video von Dieter Horemann: 14. Woche nach Ostern

Video Dieter Hornemann: Seelenkalender letzte Woche im Juli


Die Meditationssprüche im Einzelnen

FRÜHLING

A – Oster-Stimmung (1912: 7.-13. April) 1

Wenn aus den Weltenweiten
Die Sonne spricht zum Menschensinn 
Und Freude aus den Seelentiefen
Dem Licht sich eint im Schauen,
Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle Gedanken in die Raumesfernen
Und binden dumpf
Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.

B – Zweite April-Woche (1912: 14. – 20. April) 2

Ins Äußre des Sinnesalls
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein,
Es finden Geisteswelten
Den Menschensprossen wieder, 
Der seinen Keim in ihnen, 
Doch seine Seelenfrucht
In sich muss finden.

C – Dritte April-Woche (1912: 21.-27. April) 3

Es spricht zum Weltenall,
Sich selbst vergessend
Und seines Urstands eingedenk, 
Des Menschen wachsend Ich:
In dir, befreiend mich
Aus meiner Eigenheiten Fessel, 
Ergründe ich mein echtes Wesen.

D – Vierte April-Woche (1912: 28. April – 4. Mai) 4

Ich fühle Wesen meines Wesens:
So spricht Empfindung,
Die in der sonnerhellten Welt 
Mit Lichtesfluten sich vereint; 
Sie will dem Denken
Zur Klarheit Wärme schenken 
Und Mensch und WeltIn Einheit fest verbinden.

E – Erste Mai-Woche (1912: 5. – 1 1 . Mai) 5

Im Lichte das aus Geistestiefen
Im Räume fruchtbar webend
Der Götter Schaffen offenbart:
In ihm erscheint der Seele Wesen 
Geweitet zu dem Weltensein
Und auferstanden
Aus enger Selbstheit Innenmacht.

F – Zweite Mai-Woche (1912: 12. – 18. Mai) 6

Es ist erstanden aus der Eigenheit
Mein Selbst und findet sich
Als Weltenoffenbarung
In Zeit- und Raumeskräften; 
Die Welt, sie zeigt mir überall 
Als göttlich Urbild
Des eignen Abbilds Wahrheit.

G – Dritte Mai-Woche (1912: 19.-25. Mai) 7

Mein Selbst, es drohet zu entfliehen, 
Vom Weltenlichte mächtig angezogen; 
Nun trete du mein Ahnen
In deine Rechte kräftig ein, 
Ersetze mir des Denkens Macht, 
Das in der Sinne Schein
Sich selbst verlieren will.

H – Vierte Mai-Woche (1912: 26. Mai – 1. Juni) 8

Es wächst der Sinne Macht
Im Bunde mit der Götter Schaffen,
Sie drückt des Denkens Kraft
Zur Traumes Dumpfheit mir herab. 
Wenn göttlich Wesen
Sich meiner Seele einen will,
Muss menschlich Denken
Im Traumessein sich still bescheiden.

I – Fünfte Mai-Woche (1912: 2 . – 8 . Juni) 9

Vergessend meine Willenseigenheit 
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend 
Mir Geist und Seelenwesen;
Im Licht mich zu verlieren 
Gebietet mir das Geistesschauen, 
Und kraftvoll kündet Ahnung mir: 
Verliere dich, um dich zu finden.

K – Erste Juni-Woche (1912: 9.-15. Juni) 10

Zu sommerlichen Höhen
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich, 
Es nimmt mein menschlich Fühlen
In seine Raumesweiten mit, 
Erahnend regt im Innern sich 
Empfindung, dumpf mir kündend, 
Erkennen wirst du einst:
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.

L – Zweite Juni-Woche (1912: 16. – 23. Juni) 11

Es ist in dieser Sonnenstunde
An dir, die weise Kunde zu erkennen:
An Weltenschönheit hingegeben, 
In dir dich fühlend zu durchleben: 
Verlieren kann das Menschen-Ich 
Und finden sich im Welten-Ich.

M – Johannes-Stimmung (1912: 24. Juni) 12

Der Welten Schönheitsglanz
Er zwinget mich aus SeelentiefenDes 
Eigenlebens Götterkräfte 
Zum Weltenfluge zu entbinden; 
Mich selber zu verlassen, 
Vertrauend nur mich suchend
In Weltenlicht und Weltenwärme.

N – Vierte Juni-Woche (1912: 30. Juni – 6. Juli) 13

Und bin ich in den Sinneshöhen,
So flammt in meinen Seelentiefen
Aus Geistes Feuerwelten
Der Götter Wahrheitswort:
In Geistesgründen suche ahnend 
Dich geistverwandt zu finden.

SOMMER

O – Erste Juli-Woche (1912: 7.-13. Juli) 14

An Sinnesoffenbarung hingegeben 
Verlor ich Eigenwesens Trieb, 
Gedankentraum, er schien 
Betäubend mir das Selbst zu rauben, 
Doch weckend nahet schon 
Im Sinnenschein mir Weltendenken.

P – Zweite Juli-Woche (1912: 14. – 20. Juli) 15

Ich fühle wie verzaubert
Im Weltenschein des Geistes Weben,
Es hat in Sinnesdumpfheit
Gehüllt mein Eigenwesen,
Zu schenken mir die Kraft,
Die ohnmächtig sich selbst zu geben 
Mein Ich in seinen Schranken ist.

Q – Dritte Juli-Woche (1912: 21.-27. Juli) 16

Zu bergen Geistgeschenk im 
Innern Gebietet strenge mir mein Ahnen, 
Dass reifend Gottesgaben
In Seelengründen fruchtend 
Der Selbstheit Früchte bringen.

R – Vierte Juli-Woche (1912: 28. Juli – 3. August) 17

Es spricht das Weltenwort,
Das ich durch Sinnestore
In Seelengründe durfte führen: 
Erfülle deine Geistestiefen
Mit meinen Weltenweiten
Zu finden einstens mich in dir.

S – Fünfte Juli-Woche (1912: 4. – 10. August) 18

Kann ich die Seele weiten,
Dass sie sich selbst verbindet
Empfangnem Welten-Keimes worte? 
Ich ahne, dass ich Kraft muss finden 
Die Seele würdig zu gestalten,
Zum Geisteskleide sich zu bilden.

St – Erste August-Woche (1912: 11. – 17. August) 19

Geheimnisvoll das Neu-Empfang'ne
Mit der Erinn'rung zu umschließen,
Sei meines Strebens weitrer Sinn:
Es soll erstarkend Eigenkräfte
In meinem Innern wecken
Und werdend mich mir selber geben.

T – Zweite August-Woche (1912: 18. – 24. August) 20

So fühl' ich erst mein Sein,
Das fern vom Welten-Dasein
In sich, sich selbst erlöschen
Und bauend nur auf eignem Grunde 
In sich, sich selbst ertöten müsste.

U – Dritte August-Woche (1912: 25. – 31. August) 21

Ich fühle fruchtend fremde Macht
Sich stärkend mir mich selbst verleihn,
Den Keim empfind ich reifend 
Und Ahnung lichtvoll weben
Im Innern an der Selbstheit Macht.

V – Vierte August-Woche (1912: 1. – 7. September) 22

Das Licht aus Weltenweiten,
Im Innern lebt es kräftig fort,
Es wird zum Seelenlichte
Und leuchtet in die Geistestiefen, 
Um Früchte zu entbinden,
Die Menschenselbst aus Weltenselbst 
Im Zeitenlaufe reifen lassen.

W – Erste September-Woche (1912: 8. – 14. September) 23

Es dämpfet herbstlich sich
Der Sinne Reizesstreben,
In Lichtesoffenbarung mischen 
Der Nebel dumpfe Schleier sich, 
Ich selber schau in Raumesweiten 
Des Herbstes Weltenschlaf,
Der Sommer hat an mich 
Sich selber hingegeben.

X – Zweite September-Woche (1912: 15. – 21. September) 24

Sich selbst erschaffend stets
Wird Seelensein sich selbst gewahr;
Der Weltengeist, er strebet fort 
In Selbsterkenntnis neu belebt 
Und schafft aus Seelenfinsternis 
Des Selbstsinns Willensfrucht.

Y – Dritte September-Woche (1912: 22. – 28. September) 25

Ich darf nun mir gehören
Und leuchtend breiten 
InnenlichtIn Raumes- und in Zeitenfinsternis. 
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen, 
Der Seele Tiefen sollen wachen
Und wachend tragen Sonnengluten 
In kalte Winterfluten.

Z – Michaeli-Stimmung 26

Natur, dein mütterliches Sein,
Ich trage es in meinem Willenswesen; 
Und meines Willens Feuermacht,
Sie stählet meines Geistes Triebe, 
Dass sie gebären Selbstgefühl,
Zu tragen mich in mir.

HERBST

A – Erste Oktober-Woche (1912: 6. – 12. Oktober) 27

In meines Wesens Tiefen dringen
Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,
Dass ich mich selbstbetrachtend finde 
Als Sommersonnengabe, die als Keim 
In Herbstesstimmung wärmend lebt 
Als meiner Seele Kräftetrieb.

B – Zweite Oktober-Woche (1912: 13. – 19. Oktober) 28

Ich kann im Innern neu belebt
Erfühlen eignen Wesens Weiten
Und krafterfüllt Gedankenstrahlen
Aus Seelensonnenmacht
Den Lebensrätseln lösend spenden, 
Erfüllung manchem Wunsche leihen,
Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.

C – Dritte Oktober-Woche (1912: 20. – 26. Oktober) 29

Sich selbst des Denkens Leuchten
Im Innern kraftvoll zu entfachen,
Erlebtes sinnvoll deutend
Aus Weltengeistes Kräftequell,
Ist mir nun Sommererbe
Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.

D – Vierte Oktober-Woche (1912: 27. Okt. – 2. November) 30

Es sprießen mir im Seelensonnenlicht
Des Denkens reife Früchte,
In Selbstbewußtseins Sicherheit 
Verwandelt alles Fühlen sich, 
Empfinden kann ich freudevoll 
Des Herbstes Geisterwachen, 
Der Winter wird in mir
Den Seelensommer wecken.

E – Erste November-Woche (1912: 3, – 9. November) 31

Das Licht aus Geistestiefen,
Nach außen strebt es sonnenhaft,
Es wird zur Lebenswillenskraft
Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit, 
Um Kräfte zu entbinden,
Die Schaffensmächte aus Seelentrieben 
Im Menschenwerke reifen lassen.

F – Zweite November-Woche (1912: 10. – 16. November) 32

Ich fühle fruchtend eigne Kraft
Sich stärkend mich der Welt verleihn,
Mein Eigenwesen fühl ich kraftend 
Zur Klarheit sich zu wenden
Im Lebens-Schicksalsweben.

G – Dritte November-Woche (1912: 17. – 23. November) 33

So fühl' ich erst die Welt,
Die außer meiner Seele Miterleben
An sich nur frostig leeres Leben 
Und ohne Macht sich offenbarend 
In Seelen sich von neuem schaffend 
In sich den Tod nur finden könnte.

H – Vierte November-Woche (1912: 24. – 30. November) 34

Geheimnisvoll das Alt-Bewahrte
Mit neu erstandnem Eigensein
Im Innern sich belebend fühlen:
Es soll erweckend Weltenkräfte
In meines Lebens Außenwerk ergießen 
Und werdend mich ins Dasein prägen.

I – Erste Dezember-Woche (1912: 1. – 7. Dezember) 35

Kann ich das Sein erkennen,
Dass es sich wiederfindet
Im Seelen-Schaffens-Drange?
Ich fühle, dass mir Macht verlieh'n 
Das eigne Selbst dem Weltenselbst 
Als Glied bescheiden einzuleben.

K – Zweite Dezember-Woche (1912: 8. – 14. Dezember) 36

In meines Wesens Tiefen spricht
Zur Offenbarung drängend
Geheimnisvoll das Weltenwort: 
Erfülle deiner Arbeit Ziele
Mit meinem Geisteslichte
Zu opfern dich durch mich.

WINTER

L – Dritte Dezember-Woche (1912: 15. – 21. Dezember) 37

Zu tragen Geisteslicht in Weltenwinternacht
Erstrebet selig meines Herzens Trieb,
Dass leuchtend Seelenkeime
In Weltengründen wurzeln
Und Gotteswort im Sinnesdunkel 
Verklärend alles Sein durchtönt.

M – Weihe-Nacht-Stimmung 38

Ich fühle wie entzaubert
Das Geisteskind im Seelenschoß, 
Es hat in Herzenshelligkeit
Gezeugt das heil'ge Weltenwort 
Der Hoffnung Himmelsfrucht,
Die jubelnd wächst in Weltenfernen 
Aus meines Wesens Gottesgrund.

N – Fünfte Dezember-Woche (1912: 29. Dez. – 4. Januar) 39

An Geistesoffenbarung hingegeben
Gewinne ich des Weltenwesens Licht,
Gedankenkraft, sie wächst
Sich klärend mir mich selbst zu geben 
Und weckend löst sich mir
Aus Denkermacht das Selbstgefühl.

O – Erste Januar-Woche (1913: 5. – 11. Januar) 40

Und bin ich in den Geistestiefen,
Erfüllt in meinen Seelengründen
Aus Herzens Liebewelten
Der Eigenheiten leerer Wahn
Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.

P – Zweite Januar-Woche (1913: 12. – 18. Januar) 41

Der Seele Schaffensmacht
Sie strebet aus dem Herzensgrunde
Im Menschenleben Götterkräfte
Zu rechtem Wirken zu entflammen,
Sich selber zu gestalten
In Menschenliebe und im Menschenwerke.

Q – Dritte Januar-Woche (1913: 19. – 25. Januar) 42

Es ist in diesem Winterdunkel
Die Offenbarung eigner Kraft
Der Seele starker Trieb,
In Finsternisse sie zu lenken
Und ahnend vorzufühlen
Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.

R – Vierte Januar-Woche (1913: 26. Januar – 1. Februar) 43

In winterlichen Tiefen
Erwärmt des Geistes wahres Sein,
Es gibt dem Weltenscheine
Durch Herzenskräfte Daseinsmächte; 
Der Weltenkälte trotzt erstarkend 
Das Seelenfeuer im Menscheninnern.

S – Fünfte Januar-Woche (1913: 2. – 8. Februar) 44

Ergreifend neue Sinnesreize
Erfüllet Seelenklarheit,
Eingedenk vollzogner Geistgeburt, 
Verwirrend sprossend Weltenwerden 
Mit meines Denkens Schöpferwillen.

St – Erste Februar-Woche (1913: 9. – 15. Februar) 45

Es festigt sich Gedankenmacht
Im Bunde mit der Geistgeburt,
Sie hellt der Sinne dumpfe Reize
Zur vollen Klarheit auf.
Wenn Seelenfülle
Sich mit dem Weltenwerden einen will, 
Muss Sinnesoffenbarung
Des Denkens Licht empfangen.

T – Zweite Februar-Woche (1913: 16. – 22. Februar) 46

Die Welt, sie drohet zu betäuben
Der Seele eingeborne Kraft;
Nun trete du, Erinnerung,
Aus Geistestiefen leuchtend auf 
Und stärke mir das Schauen, 
Das nur durch Willenskräfte 
Sich selbst erhalten kann.

U – Dritte Februar-Woche (1913: 23. Februar – 1. März) 47

Es will erstehen aus dem Weltenschoße,
Den Sinnenschein erquickend, 
Werdelust,
Sie finde meines Denkens Kraft 
Gerüstet durch die Gotteskräfte 
Die kräftig mir im Innern leben.

V – Vierte Februar-Woche (1913: 2. – 8. März) 48

Im Lichte das aus Weltenhöhen
Der Seele machtvoll fließen will
Erscheine, lösend Seelenrätsel,
Des Weltendenkens Sicherheit 
Versammelnd seiner Strahlen Macht 
Im Menschenherzen Liebe weckend.

W – Erste März-Woche (1913: 9. – 15. März) 49

Ich fühle Kraft des Weltenseins:
So spricht Gedankenklarheit,
Gedenkend eignen Geistes Wachsen 
In finstern Weltennächten
Und neigt dem nahen Weltentage 
Des Innern Hoffnungsstrahlen.

X – Zweite März-Woche (1913: 16. – 22. März) 50

Es spricht zum Menschen-Ich,
Sich machtvoll offenbarend
Und seines Wesens Kräfte lösend, 
Des Weltendaseins Werdelust:
In dich mein Leben tragend
Aus seinem Zauberbanne 
Erreiche ich mein wahres Ziel.

Y – Frühling-Erwartung 51

Ins Innre des Menschenwesens 
Ergießt der Sinne Reichtum sich,
Es findet sich der Weltengeist
Im Spiegelbild des Menschenauges, 
Das seine Kraft aus ihm
Sich neu erschaffen muss.

Z – Vierte März-Woche (1913: 30. März) 52

Wenn aus den Seelentiefen
Der Geist sich wendet zu dem Weltensein 
Und Schönheit quillt aus Raumesweiten, 
Dann zieht aus Himmelsfernen
Des Lebens Kraft in Menschenleiber
Und einet, machtvoll wirkend,
Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.